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18.11.2006 00:24 zum Nachdenken Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen Zum Ende der Seite springen
Gl?cksk?fer
unregistriert
ich mus euch mal was aufschreiben,was mich unheimlich nachdenklich gemacht hat

es sind gedanken eines feuerwehrmannes und bei diesen zeilen sehe ich wieder mal

wie gut es mir geht und das es noch leute gibt die wirklich helfen und ihr leben f?r

uns aufs spiel setzen w?rden,wenn es um unser leben geht

ich weiss es ist sehr lang aber das ist es wert


Ich w?nschte, du k?nntest ... (Gedanken eines Feuerwehrmannes)


Ich w?nschte, du k?nntest den Kummer des Gesch?ftsmannes sehen, als sein Lebenswerk in Flammen aufging
oder die Familie, die nach Hause kam, nur um ihr Haus und ihre Habseligkeiten besch?digt oder sogar zerst?rt
vorzufinden.

Ich w?nschte, du k?nntest f?hlen, wie es ist, ein brennendes Schlafzimmer nach eingeschlossenen Kindern
abzusuchen; die Flammen schlagen ?ber deinen Kopf hinweg, w?hrend des Kriechens schmerzen deine
Handfl?chen und Knie, der Fu?boden gibt unter deinem Gewicht nach, wenn die K?che unter dir zu brennen
anf?ngt.

Ich w?nschte du k?nntest die Furcht in den Augen einer Ehefrau um 3 Uhr morgens sehen, wenn ich ihrem 40
Jahre altem Ehemann den Puls f?hle und keinen finde, ich beginne mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung, hoffe
wider besseres Wissen ihn zur?ckzuholen, aber ich wei?, dass es zu sp?t ist. Aber seiner Frau und seiner
Familie muss ich das Gef?hl geben, dass alles M?gliche getan wurde.

Ich w?nschte, du k?nntest den unvergleichlichen Geruch von brennenden Isolierungen, den Geschmack von Ru?
auf deinen Schleimh?uten, das Gef?hl der intensiven Hitze, die durch deine Ausr?stung dringt, das Ger?usch der
lodernden Flammen und die Beklemmung absolut nichts durch diesen dichten Rauch zu sehen, nachempfinden ???
"Sensationen, an die ich mich zu sehr gew?hnt habe, mit denen ich zu sehr vertraut geworden bin."

Ich w?nschte, du k?nntest verstehen, wie es ist, am Morgen zur Schule oder zur Arbeit zu gehen, nachdem du
den Gro?teil der Nacht, hei? und wieder nass durchgeschwitzt, bei einem Gro?feuer verbracht hast.

Ich w?nschte, du k?nntest meine Gedanken lesen, wenn ich zu einem entstehenden Feuer gerufen werde, "Ist es
ein falscher Alarm oder ein fortgeschrittenes, atmendes Feuer? Wie ist das Geb?ude konstruiert? Welche
Gefahren erwarten mich? Sind Menschen eingeschlossen?"

Ich w?nschte, du k?nntest in der Notaufnahme dabei sein, wenn der Arzt das h?bsche 5 Jahre alte M?dchen f?r
tot erkl?rt, nachdem ich es zuvor 25 Minuten lang versucht habe am Leben zu halten; sie wird nie zu ihrem ersten
Date gehen k?nnen oder jemals wieder die Worte "Ich liebe dich, Mama" sagen k?nnen.

Ich w?nschte du k?nntest die Frustration im F?hrerhaus des L?schfahrzeuges f?hlen, der Maschinist dr?ckt
seinen Fu? fest auf die Bremse, mein Daumen dr?ckt wieder und wieder den Schalter des Presslufthorns, wenn
du dir vergeblich versuchst Vorfahrt an einer vorfahrtberechtigten Kreuzung zu verschaffen oder im dichten
Verkehrsstau. Wenn du uns brauchst, wann auch immer es ist, deine ersten Worte nach unserem Eintreffen
werden sein: "Es hat fast eine Ewigkeit gedauert bis ihr hier wart!"

Ich w?nschte, du k?nntest meine Gedanken lesen, wenn ich helfe, eine junge Frau aus den zertr?mmerten
Resten ihres Wagens zu ziehen, "Was w?re, wenn es meine Schwester, meine Freundin oder eine Bekannte ist?
Wie werden ihre Eltern reagieren, wenn vor ihrer T?r ein Polizist steht, der seine M?tze in den H?nden h?lt?"

Ich w?nschte, du k?nntest wissen, wies es sich anf?hlt nach Hause zu kommen, meine Eltern und Familie zu
begr??en, aber nicht das Herz zu haben ihnen zu erz?hlen, dass ich beinahe von meinem letzten Einsatz nicht
zur?ckgekommen w?re.

Ich w?nschte, du k?nntest die physische, emotionale und mentale Belastung von stehengelassenem Essen,
verlorenem Schlaf und verpasster Freizeit vorstellen, zusammen mit all den Trag?dien, die meine Augen gesehen haben.

Ich w?nschte, du k?nntest verstehen, wie es ist, einen kleinen Jungen auf deinem Arm zu tragen, der fragt, "Ist
meine Mama O.K.?", und es ist dir unm?glich, ihm in die Augen zu schauen, ohne dass dir die Tr?nen in die
Augen steigen und wei?t nicht, was du sagen sollst. Oder wie es ist, einen alten Freund zur?ckzuhalten, der mit
ansehen muss, wie sein bester Kumpel in den Rettungswagen getragen wird, und du wei?t genau, dass er nicht
angeschnallt war.

Solange du dieses Leben nicht durchgemacht hast, wirst du niemals wirklich verstehen oder einsch?tzen k?nnen,
wer ich bin, was wir sind oder was unsere Arbeit wirklich bedeutet.
 

18.11.2006 00:31 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen Zum Ende der Seite springen
Claudia
unregistriert
Nur eins;

Er hat recht.
 

18.11.2006 01:16 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen Zum Ende der Seite springen
Jack_Frost
unregistriert
Also Hut ab!
Ich hab absoluten Respekt vor dem Beruf!
Ich hab ja im Dienst auch schon etliche schreckliche Sachen miterlebt,aber net so extrem wie dieser Mann!
 

18.11.2006 09:46 Diesen Beitrag einem Moderator melden Zum Anfang der Seite springen Zum Ende der Seite springen
Anjali
unregistriert
da hast du wirklich recht!!Uns geht es doch verdammt gut!!Meinen respekt zolle ich all diesen Menschen die ihr Leben immer wieder in Gefahr bringen um anderen das Leben zu retten!!!
 

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